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Auch wenn ich zu Anfang ein wenig verschreckt war, muss ich sagen, dass ich eine super gute Zeit in Rio hatte. Allerdings habe ich hier echt am längsten gebraucht um mich an diese Umgebung zu gewöhnen. Als ich hier ankam, habe ich niemandem getraut. Mir wurden so viele böse Geschichten erzählt und ich habe so viel über die hohe Kriminalität gelesen, dass ich einfach in Jedem eine Gefahr sah. Man muss halt wissen wo die Gefahr lauert und wie sie sich äußert. Denn mit Angst kann man keinen Spaß haben. Im Endeffekt ist das hier alles gar nicht so schlimm. Man kann das vielleicht mit dem Roschinskys auf dem Hamburger Berg vergleichen. Da wurden mir schon zwei Handys gezockt. Und? Geh ich da mit Angst rein? Nö. Aber nicht mehr mit dem Handy locker in der Tasche. Und genau das ist es eigentlich. Man malt sich die übelsten Situationen aus, dabei versuchen sie dir im Endeffekt hier in Lapa, einer der besten Gegenden um abends mit Locals zu feiern und einer der „schlimmsten“ Gegenden wenn es um Kriminalität geht, nur in die Tasche zu greifen. Dann gibt’s n Klapps auf die Finger und gut ist. Natürlich gibt es Ausnahmen. Und diese Ausnahmen werden natürlich gerne weitererzählt und eignen sich halt besser für die Medien.
Ich hatte jedenfalls in den letzten Tagen noch eine verdammt gute Zeit. Und das hat bestimmt auch ganz viel mit dem Hostel zu tun gehabt. Denn das Hostel liegt nicht nur Ideal in einer der besten Gegenden Rios. Nämlich in Ipanema und super nah am Strand. Es hat nämlich auch eine ziemlich coole Bar, an der sich abends die Leute treffen. Wenn man nicht schon in seinem Zimmer Leute kennen gelernt hat, dann tut man es sicher hier. Ich habe jedenfalls täglich neue Leute kennen gelernt. Und es ist so ein geiles Leben hier. Jeden Tag komme neue Leute in dein Zimmer und andere gehen. Und alle sind einfach entspannt drauf. Hier fragt man nicht ob man sich an den Tisch setzen darf. Man tut es einfach. So bilden sich auch jeden Abend neue Gruppen um Essen zu gehen oder abends loszugehen. Jeder ist willkommen. Und wer denkt, dass in Jugendherbergen nur Jugendliche abhängen, hat sich aber heftig geschnitten. Fast so heftig wie eine Amputation, würde ich Bo heißen. Denn in meinem Zimmer war das Durchschnittsalter sogar über meinem. Klar, es gibt hier auch 20-Jährige. Aber eben auch ein 44-Jähriger, ein 37-Jähriger, eine 32-Jährige und so weiter. Und nicht nur Studenten, sondern auch Formel-1 Einkäufer, Unternehmensberater und eine Anwältin. Aber eben alle total locker drauf. Das hat echt Spaß gebracht. Auch wenn so ein 10-Bettzimmer anstrengend sein kann. Es hat eindeutig mehr Vor- als Nachteile. Und ich hatte das Gefühl, dass die meisten Leute hier nicht in Hostels wohnen um Geld zu sparen, sonder weil sie diesen lockeren Lifestyle mögen. Hier leben die Menschen zusammen und haben Spaß zusammen. Ich fühlte mich hier echt wie auf einer Klassenreise. Die ganzen Stories die hier am nächsten Morgen erzählt werden. Die mit dem und der mit der anderen.. zum totlachen. Einfach locker. Einfach cool.
Und Party machen kann man in Rio eindeutig sehr gut. Lapa, ein Ort mit vielen Straßen und Kneipen ist ein Treffpunkt für viele Locals und Touristen. Hier wird auf den Straßen mit vielen Caipi-Ständen gefeiert. Dadurch, dass hier reich und arm aufeinander treffen, gibt es halt viele Taschendiebe. Aber es auch nicht so wirklich schlimm. An den Stränden sind regelmäßig riesige Openair Partys und ansonsten gibt es noch etliche Clubs. Diese Stadt lebt. Und wie.
Ich muss sagen, dass es einfach eine super geile Zeit in Rio war. Und ich muss meine vorherigen Eintrag noch ein wenig korrigieren. Ja, am Strand sind viele dicke Brasilianerinnen. Die sind einfach nicht zu übersehen. Aber es gibt auch noch andere.. Und die sind hübsch und haben echt Klasse. Auch wenn man ein Kommunikationsproblem hat, ich spreche kein spanisch oder portugiesisch und die meisten kaum englisch, versteht man sich doch irgendwie sehr gut ;)
Rio ist ein guter Fleck auf dieser Welt. Ideal um den Tag am Strand zur Nacht und die Nacht in den Clubs zum Tag werden zu lassen.
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| Unser 10-Bettzimmer. |
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| Ipanema Beach. |
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| Abends an der Hostel Bar |
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| Rowena aus England und Manoel aus Brasilien. |
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| Hostelältester. Aber nicht im Kopf. |
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| Dinner for 7. |
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| Im Melt mit Tom und Tom aus London, Manoel, Rowena und zwei Brasilianerinnen. |
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| Disco Lights. |
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| Manoel hat den Durchblick. |
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| Die Mädels haben ... |
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| ... mich halt gern. Hihi. |
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