E-Mail an Raphi


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08.03.2007 - Hamburg - Fazit
26.02.2007 - Rio de Janeiro - Allgemein
23.02.2007 - Rio de Janeiro - Daytrips
21.02.2007 - Rio de Janeiro - Ankunft
15.02.2007 - Buenos Aires
12.02.2007 - Santiago de Chile
12.02.2007 - Sydney - Rückblick
09.02.2007 - Sydney - Party
05.02.2007 - Sydney - Ankunft
02.02.2007 - Bali - Rafting und Tauchen
29.01.2007 - Bali - Surfen
26.01.2007 - Hong Kong
24.01.2007 - Der Weg nach Hong Kong
20.01.2007 - Koh Phi-Phi - Tauchen
18.01.2007 - Koh Phi-Phi - Allgemein
17.01.2007 - Fahrt nach Koh Phi-Phi
16.01.2007 - Phuket - Patong Beach
15.01.2007 - Koh Pha-Ngan - Hat Yuan
13.01.2007 - Koh Pha-Ngan - Fischen
12.01.2007 - Koh Pha-Ngan - Allgemein
10.01.2007 - Koh Samui
07.01.2007 - Fahrt nach Koh Samui
06.01.2007 - Bangkok
04.01.2007 - Bangkok
03.01.2007 - Flug nach Bangkok
01.01.2007 - Hamburg
03.12.2006 - Hamburg
02.12.2006 - Der Reiseplan


 
 

12.02.2007 - Santiago de Chile
Chile im Schnelldurchlauf

 
 
   
 

Mhh, und schon wieder ein Montag. Und schon wieder der 12.02.2007. Aber so ist es nun mal wenn man die Datumsgrenze überfliegt. Man wird halt genau einen Tag zurückgesetzt. Also hatte ich einen 38 Stunden langen Montag. Und zeitlich war ich in Sydney ja immer vor euch. 10 Stunden. Jetzt bin ich 5 Stunden nach euch.

Ehrlich gesagt hatte ich in Sydney überhaupt keine Lust auf diesen Flug. Denn 16 Stunden im Flugzeug zu sitzen kann wirklich eine Qual sein. Mein letzter Flug, 4,5 Stunden lang von Bali nach Sydney, war die Hölle. Das kam aber hauptsächlich wegen meiner Magenverstimmung. Am wenigsten Lust hatte ich auf das Jetlag. Denn der Flug sollte 10 Zeitzonen überfliegen. Der Flug von London nach Bangkok hat gerade mal 6 Zeitzonen überflogen. Und ich merkte den Zeitsprung bestimmt drei Tage lang. Lustigerweise hatte ich dieses mal überhaupt keinen Jetlag. Vielleicht lag es an diesen No-Jetlag Pills, die ich in Auckland beim auftanken am Flughafen entdeckt habe. Ansonsten kann ich mir das kaum erklären.

Jedenfalls war der Flug lange nicht so schlimm wie erwartet. Ich hatte einen guten Platz und einen netten Sitznachbarn. Das war schon mal eine gute Vorraussetzung. Mein Nachbar kam aus Chile. Allerdings lebt er in Schweden und hat gerade zwei Monate in Sydney zum entspannen verbracht. Ich musste mir seine ganze Lebensgeschichte anhören. Mit seinen drei Frauen und seinen vier Kindern von verschiedenen Müttern. Lustiger Kerl.

In Chile habe ich mich ins Hostel eingecheckt und bin danach noch ein bisschen durch die Stadt gelaufen. Wirklich lange war ich nicht hier, nicht mal 24 Stunden. Aber da ich nicht direkt nach Rio de Janeiro fliegen konnte und es nur die Verbindung Santiago de Chile, Buenos Aires, Rio de Janeiro gab, dachte ich mir, dass man doch wenigstens mal einen kurzen Blick in die Stadt werfen sollte. Und das habe ich auch getan.

Das erste was mir aufgefallen ist, dass man ohne Spanisch hier nicht weit kommt. Mir fehlen aber selbst die Grundkenntnisse. Ok, una cerveza por favor, oder so, bekomme ich noch hin. Aber ich kann nicht mal auf Spanisch bis zehn zählen oder Essen bestellen. Und ich habe gelesen, dass man sich mindestens diese Grundkenntnisse aneignen sollte wenn man nach Südamerika reist. Tja, zu spät. So bin ich halt auf Zeichensprache angewiesen. Und mit dem Finger auf die Karte zeigen geht ja auch. Allerdings kommt man sich schon ein bisschen dumm vor. Jedenfalls habe ich jetzt wirklich Lust bekommen ein bisschen Spanisch zu lernen.

Über Chile kann ich ehrlich gesagt gar nicht so viel sagen. Denn ich bin im Endeffekt nur ein paar Stunden durch die Stadt gelaufen und habe mir die Leute und die Gebäude angeschaut. Ich habe keine Leute kennen gelernt und war abends auch nicht aus. Mein Flug nach Buenos Aires ging ja schon um 9 Uhr morgens. Und ich bin dann schon um 22 Uhr ins Bett gegangen und um 5 Uhr wieder aufgestanden. Und schwupps war im richtigem Rhythmus drin. Obwohl 22 Uhr abends am 12.02. bei mir im Kopf eigentlich 12 Uhr mittags am 13.02. war..

Mein Hostel war aber wirklich cool. Wenn auch nur für eine Nacht. Es ist das erste Mal auf meiner Reise, dass ich wieder in einem richtigen Hostel bin. In Süd-Ost-Asien gibt es so was ja nicht. Da ist alles so günstig, dass es nur Hotels oder Bungalow-Resorts gibt. Südamerika ist zwar auch günstig, aber teurer als Thailand und Indonesien. Jedenfalls war das Hostel ein richtig schicker Altbau. Und mein Zimmer hatte bestimmt vier Meter hohe Decken. Selten habe ich so hohe Decken gesehen.

Die Stadt wirkte so auf den ersten Blick ganz nett und ich hatte das Gefühl, dass mir viele freundliche Blicke zugeworfen wurden. Nicht so viele von den Männern. Aber damit hatte ich kein Problem. So bin ich fröhlich durch die Gegend geschlendert, habe mich an einem Cafe an die Straße gesetzt, habe was gegessen und einfach mal alles so auf mich wirken lassen. Tja, schön aber kurz. Aber besser kurz als gar nicht.

 

Mein Zimmer.
Alt und neu.
VW Gol. Was ein fehlendes F so ausmachen kann.
Unser Coogee Beach.