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Ja, und jetzt bin ich auf Bali. Hier werde ich bis zum 02.02.07 bleiben bis ich nach Sydney fliege. Bali, also speziell Kuta, ist echt eine ganz schön große Tourigegend. Aber nicht im negativen Sinne. Es ist zwar groß, aber es ist alles aufs Surfen und auf Nightlife ausgelegt. Das ist echt heftig. Alle großen Surfermarken haben hier ihre eigenen riesigen Shops. Große Werbelogos von Rip Curl, Billabong, Quicksilver und so weiter prägen hier das Straßenbild. Und surfen kann man hier echt gut. Kuta Beach ist gut für Anfänger sagt man. Und hier gibt es noch richtig viele andere Strände, wo man größere Wellen findet, die länger laufen und richtige Tubes haben. Mir reicht aber erstmal der Kuta Beach. Na ja, wer weiß, ich habe mich nämlich für einen Surfkurs eingeschrieben. Zwei Stunden für Anfänger. Ich hätte aber wohl gleich mal den Fortgeschrittenen Kurs nehmen sollen. Denn der erste Versuch auf der ersten Welle: Gestanden. Ich war begeistert, und mein Surflehrer noch mehr. Aber am meisten wohl so eine Frau am Strand die mich beobachtet hat. Sie kam zu mir und meinte so was hat sie noch nie gesehen. Dass jemand das so schnell gelernt hat. Tja, ich bin halt ein Naturtalent. Haha ;)
Surfen bringt richtig Spaß. Das werde ich heute wieder machen. Allerdings habe ich einen Sonnenbrand im Gesicht und daher meide ich die Mittagszeit und schreibe lieber gerade was in mein Tagebuch.
Die ersten drei Nächte habe ich im Bakung Sari Hotel gewohnt. Das war mir aber zu weit vom Strand weg und da waren nur alte Leute und Japaner. Ich muss ja sagen, dass bisher alle Japaner die ich getroffen habe extrem langweilige und unsympathische Menschen waren. Ich möchte jetzt kein Vorurteil verbreiten, aber irgendwie sind die Japaner, die ich bisher gesehen habe sehr seltsam. Total verschlossen, bloß nicht ins Meerwasser gehen, lieber den ganzen Tag im Pool abhängen und kein Wort mit Fremden wechseln. Dann fotografieren die immer ihr Essen bevor sie es essen.. Na ja. Jetzt wohne ich in einem Hotel mitten im Zentrum Kutas. Ein paar Meter zu den Pubs und ein paar Meter zum Strand. Außerdem sind hier nur junge Australier im Hotel. Mit denen kann man jedenfalls mehr Spaß haben.
Generell ist diese Insel der Haupturlaubsort für Australier. Hier gibt es australische TV-Sender und einige Restaurants rechnen ihre Preise auf der Karte sogar in australische Dollar um. Mir wurde aber auch erzählt, dass hier viele australische Assis sind. Na ja, wer deutsche auf Mallorca kennen lernt hat in 80% der Fälle bestimmt auch keinen positiven Eindruck. Vorgestern habe ich beim Abendessen einen Australier kennen gelernt. Der wollte, dass ich später in den Bounty Club komme. Eine große und angesagte Disco. Als ich ihn dort tatsächlich traf, stellte er mir ein Mädel vor mit der er gerade getanzt hatte und schrie mir ins Ohr: „Hey Mate, look at this girl. I wanna fuck her!“. Ich habe ihm dann auf die Schulter geklopft, ihm viel Glück gewünscht und bin mit den Schweden weiter gezogen.
Schweden. Ja. Auch wenn es hier eigentlich gar nicht so viele gibt, habe ich mal wieder einen Haufen kennen gelernt. Ich kann auch nichts dafür. Ich stand an meinem ersten Abend an dem ich mal ausgehen wollte an der Bar und wollte meinen ersten Drink bestellen. Und dann standen zwei Typen neben mir und haben wie ich die Karte studiert. Tja, und so hat man sich kennen gelernt. Zum Glück, denn es gab nur 2 for 1 Drinks. Und die Drinks waren eine Art Fischglas. Da passten bestimmt drei Drinks rein. So haben wir uns gegenseitig geholfen. Und aus zwei Schweden wurden dann plötzlich sechs. So habe ich mal wieder eine sehr lustige und anstrengende Nacht verbracht. Allerdings habe ich ganz vergessen denen meine Handynummer zu geben. Die wohnen zwar in der gleichen Straße wie ich, aber ich weiß nicht wo. Na ja, irgendwo trifft man sich schon wieder. Spätestens wohl wieder an der Bar.
Ja, und jetzt muss ich gleich mal meine Rafting-Tour und mein Dive-Trip buchen. Das möchte ich neben dem Surfen hier nämlich noch machen. Eigentlich müsste man auch so eine Surf-Safari machen. So würde man wenigstens auch mal die anderen Strände sehen. Allerdings glaube ich, dass ich dafür noch nicht gut genug bin. Bin ja erst zwei Stunden gesurft. Eigentlich müsste man auch mal nach Nusa Lembongan. Das soll man auch toll surfen und wohnen können. Ohne Massentourismus in viel entspannterer Atmosphäre. Aber leider erfährt man so was ja immer erst wenn man vor Ort ist. Aber genau dafür ist diese Reise ja da. Um einen kurzen Einblick zu bekommen. Und wenn ich wieder komme weiß ich was ich noch sehen und machen möchte.
Was übrigens auch heftig ist, dass hier ja im Oktober 2002 Terroristen zwei Bomben gezündet haben. Eine Autobombe vorm Sari Pub und ein mit Sprengstoff bepackter Selbstmörder im Paddys Pub. Ein paar Meter weiter wird hier aber wieder gefeiert als wäre nichts passiert. Vor dem Sari Pub steht jetzt ein großes Denkmal. Und da wo das Auto mit der Bombe stand ist ein Kreis aus Stein in die Straße eingelassen. Schon komisch, als ich Bangkok ankam wurden dort gerade ein paar Bomben gezündet, auf Koh Phi-Phi sind 1600 Menschen durch den Tsunami umgekommen und hier sind 200 Menschen durch Bomben zerfetzt worden..
So, jetzt ist es 14 Uhr. Ich werde jetzt mal ein paar Dinge erledigen und mir dann ein Board leihen und surfen gehen. Bis bald ;) |
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| Siehste, so geht das. |
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| Erste Welle, erster Versuch... |
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| ... jetzt noch aufstehen... |
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| ... geschafft: Frisch geborener Surfer. |
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| Auch größere Wellen... |
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| ... sind kein Problem ;) |
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| Links: Der ehemalige Sari Pub ist jetzt eine leere Fläche. Rechts: Das Denkmal. |
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| Viele Opfer. |
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| Bombenort. |
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| Bombenstimmung. |
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| Die Schweden wissen wie es geht. |
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| Kinder auf der Straße. Um halb 2 nachts. |
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| Kuta Beach: Das Sunset Publikum ... |
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| .. wird von den letzten Surfern unterhalten. |
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| Mein neuer Pool: Musik und Poolbar statt verkrampfte Japaner. |
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