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26.02.2007 - Rio de Janeiro - Allgemein
23.02.2007 - Rio de Janeiro - Daytrips
21.02.2007 - Rio de Janeiro - Ankunft
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12.02.2007 - Santiago de Chile
12.02.2007 - Sydney - Rückblick
09.02.2007 - Sydney - Party
05.02.2007 - Sydney - Ankunft
02.02.2007 - Bali - Rafting und Tauchen
29.01.2007 - Bali - Surfen
26.01.2007 - Hong Kong
24.01.2007 - Der Weg nach Hong Kong
20.01.2007 - Koh Phi-Phi - Tauchen
18.01.2007 - Koh Phi-Phi - Allgemein
17.01.2007 - Fahrt nach Koh Phi-Phi
16.01.2007 - Phuket - Patong Beach
15.01.2007 - Koh Pha-Ngan - Hat Yuan
13.01.2007 - Koh Pha-Ngan - Fischen
12.01.2007 - Koh Pha-Ngan - Allgemein
10.01.2007 - Koh Samui
07.01.2007 - Fahrt nach Koh Samui
06.01.2007 - Bangkok
04.01.2007 - Bangkok
03.01.2007 - Flug nach Bangkok
01.01.2007 - Hamburg
03.12.2006 - Hamburg
02.12.2006 - Der Reiseplan


 
 

18.01.2007 - Koh Phi-Phi - Allgemein
Ein bisschen Paradies

 
 
   
 

Koh Phi-Phi ist eine traumhafte Insel. Wie man auf den Fotos sieht gibt es hier gleich zwei Strände. Eigentlich sind es zwei Berge und in dem Tal sind die beiden Strände. So stellt man sich das Paradies vor. Allerdings war dieses Paradies vor ungefähr zwei Jahren die Hölle. Denn der Tsunami hat die ganze Insel zerstört. Von 3600 Gästen sind 1600 ums Leben gekommen. Das finde ich krass. Und noch krasser finde ich, dass man bis auf die Baustellen, die man hier überall findet, davon nichts mitbekommt. Die Stimmung ist hier total ausgelassen. Und klar, warum sollten die Leute auch alle trauern. Sie sind ja zum entspannen hier. Und die Einwohner sind glücklich, dass die Touristen wiedergekommen sind. Aber die Insel ist bestimmt ganz anders als früher. Man sagt, dass es viel mehr Palmen früher gab. Und wenn man sich den Mittelpunkt der Insel anschaut, dann ist da einfach nichts. Das ist so, als würde in Hamburg am Gänsemarkt eine Wiese sein. Abgesehen davon, dass die Insel eine Art Massenmord hinter sich hat und jetzt eine große Baustelle ist, ist es ein richtig guter Ort. Der Ort an sich ist einfach super schön. Und wenn alles wiederbebaut ist, ist er bestimmt noch schöner. Und man kann hier viel machen. Tauchen, Rockclimbing, Cliffjumping und alle möglichen Tagestouren. So auch zum Maya-Beach. Der ist gleich um die Ecke und dort wurde „The Beach“ gedreht. Wir sind mit dem Boot mal dran vorbeigefahren. Ich hab ihn gesehen, war aber nicht da. Sah schön aus aber auch sehr voll mit Touris.

Ich habe am zweiten Tag gleich einen Tauchkurs belegt. Und zwar zum Advanced Open Water Diver. Das ist die nächste Stufe nach dem Open Water Diver. Dazu schreibe ich aber einen eigenen Eintrag.

So bestand meine Zeit auf Koh Phi-Phi zum größten Teil aus Tauchen. Und da ich jeden Tag um acht Uhr beim Divecenter sein musste, waren meine Abende auch ein wenig eingeschränkt. Nicht wirklich schlimm, aber auch ein wenig schade, denn hier geht auch einiges bei Nacht.

Das Nachtleben ist hier nicht ganz so lässig wie in Hat-Rin auf Koh Pha-Ngan, aber es ist auf eine andere Weise auch cool. In Hat-Rin geht man halt Barfuss los und kann in jeden Laden seine Getränke mitnehmen und sie kaufen wo man will. Hier ist es schon etwas gesitteter. Und alles ist teurer. In Hat-Rin hat ein Wodka-Bucket 250 Baht (ca. 5,30 Euro) gekostet. Hier sind es 400 - 500 Baht (ca. 8,50 - 10,60 Euro). Immer noch nicht viel, aber fast das doppelte von Hat-Rin. Man muss auf Angebote achten. Der Jordans Pub hatte z.B. eine Happy-Hour in der man 2 for 1 Buckets bekommt. Die durfte man auch mit rausnehmen. So haben wir die Abende meist hier gestartet und sind dann später ins Carlitos gegangen. Ein offener Pub mit vielen Stühlen am Strand und einer kleinen Tanzfläche. Hier lief gute Musik und die Stimmung war recht locker. Außerdem waren hier viele Schweden unterwegs, was ich ja immer gut finde. Irgendwie sind das meine Lieblingsausländer. Die sind einfach gut drauf, sprechen gut englisch, haben nichts gegen Deutsche, wie z.B. viele Engländer und die Mädels können sich sehen lassen. So haben wir bis zwei Uhr die Zeit meist hier verbracht. Um zwei Uhr schließen die Läden und alle gehen in den Hippie Pub, der gleich bei mir um die Ecke ist. Ein Pub, der zwar noch geöffnet hat, aber keine Musik mehr spielen darf. Das ist lustig weil immer irgendwelche Betrunkene Lieder anstimmen und andere dazu tanzen. Sehr amüsant. Besonders wenn man sich dezent zurückhält weil man ja am nächsten Tag tauchen will. Na ja, ich hatte auch zwei Tage an denen ich auspennen konnte. Und da habe ich mit Tim und Matt ganz gut Gas gegeben. Allerdings ist mir mal aufgefallen, dass es gar nicht so leicht ist die richtigen Leute zum feiern zu finden. Mit Kemal auf Koh Samui war es z.B. so, dass er zwei Bier getrunken hat und danach nur noch Wasser. Um halb eins wollte er nach Hause. Tim und Matt sind da anders. Aber soweit in die andere Richtung, dass das auch wieder keinen Spaß bringt. Die Jungs fahren sich solche Mengen rein, dass man sich irgendwann fragt ob man zum Trinken da ist oder um Spaß zu haben, zu Tanzen und Leute zu treffen. Denn irgendwann hat man doch einen Level erreicht, der einfach reicht. Na ja, man muss sich halt irgendwann ausklinken. Kein Wunder eigentlich dass Tim mit 21 schon ein Problem mit seiner Leber und Schmerzen beim Trinken hat.. Alkohol. Ganz schön übles Zeug eigentlich. Aber das ist ein anderes Thema. Die beiden sind nämlich richtig lustige Burschen. Man merkt es schnell wenn man den gleichen Humor teilt. Auch wenn es manchmal schwierig ist den feinen Humor zu verstehen, da man eine andere Muttersprache erlernt hat.

Mit den beiden hing ich jedenfalls die meiste Zeit rum. Ansonsten habe ich noch Zed, meinen Tauchbuddy, kennen gelernt. Und drei Kanadier. Auch sehr nette Typen. Interessant auch zu erfahren was für einen USA-Hass die Jungs haben. Sie sehen aus wie Amis, kleiden sich so und reden so. Und deshalb tragen sie auch möglichst ihre Flagge an der Kleidung. Damit keiner denkt sie seien US-Amierikaner. So hat es mir jedenfalls Mike aus Kanada erklärt.

Phi-Phi ist schon eine feine Sache. Aber es ist auf keinen Fall ein verlassenes oder idyllisches Paradies. Es ist schön hier aber es ist trotzdem alles auf Tourismus ausgelegt. Anders halt als z.B. in Patong. So ein stickiges Assi- und Nuttenchaos gibt es hier nicht. Hier sind halt die jüngeren Touristen. Und es sind eher die Backpacker hier. Aus allen Ländern. Aber eben besonders aus Schweden. Warum auch immer. Ich mochte es hier. Aber wenn ich noch mal wieder komme, dann werde ich glaube ich die anderen Inseln in dieser Gegend erkunden. Die sollen nämlich auch voll schön sein. Etwas ruhiger, günstiger und Pubs und Buckets gibt es da auch.

 

Auf einen Blick.
Panorama: Klicken!
Zentrum: Hier steht gar nichts mehr.
Überall: Baustellen.
Vordergrund: Pool. Hintergrund: Mein Bungalow.
Mein Zimmer für 5 Nächte.
Das Resortpersonal beim abendlichen chillen.
Matt und Tim warten bei der Reception.
Erste Bestellung. So fühlt Tim sich wohl.
Der Strand beim Carlitos.
Die Tanzfläche beim Carlitos.
Wir beim Carlitos.
"The Beach".